Teilnahme des ÖSK an Veranstaltungen zum Volkstrauertag

Erstellt von Alexander Barthou, GS |

Berlin/Wien November 2020: Es war eine schwierige Zeit, auch für das ÖSK, den Kriegstoten die notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Corona-bedingt musste die Mehrzahl der Gedenkveranstaltungen aufgrund der Schutzmaßnahmen zu Covid-19 abgesagt bzw. auf unbestimmte Zeit verschoben werden. Dennoch fand in kleinem Rahmen das Totengedenken in Berlin und Wien anl. des Volkstrauertages, am 15. Nov. 2020 statt. Gäste aus dem Ausland, darunter auch die Mehrzahl der betreffenden Delegationen konnten aus Gründen vorbeugender Maßnahmen, wie Mund-Nasenschutz und Distanzhalten, diesmal nicht an den Gedenkfeierlichkeiten teilnehmen.

In Berlin setzte die Österreichische Botschaft ein Signal. Der Militärattaché Oberst Thomas Belec lud im Auftrag des ÖSK traditionell zum Totengedenken in den Friedhof Columbiadamm. Ein Ort der Stille und des Gedenkens inmitten der Stadt, wo u.a. auch über einhundert Soldaten der k.u.k. Armee ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. An dieser Gedenkstunde nahmen auch traditionell der ungarische und tschechische Verteidigungsattaché teil.

In Wien luden zur gleichen Zeit der Deutsche und der Französische Botschafter zur Gedenkzeremonie auf den Wiener Zentralfriedhof. Beim Denkmal an die Opfer des Zweiten Weltkrieges wurden die Kränze niedergelegt und dabei der Gefallenen gedacht. Neben den Repräsentanten der Gastgeber nahm auch der neue Finanzreferent des ÖSK Prof. Dr. Gerhard Gürtlich an diesem Gedenkakt teil. Auch ohne Musik und Trompetenklänge kann diese Veranstaltung als würdig und einprägsam bezeichnet werden. Gilt es doch ein Signal zu setzen, dass die Millionen Kriegsopfer trotz Corona-Pandemie nicht im Dunkel der Geschichte verschwunden sind!

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Bei der Kranzniederlegung in Wien: Französischer und Deutscher Verteidigungsattaché, Botschafter, ÖSK FinRef Prof. Dr. Gerhard Gürtlich, Michel Lapierre von Souvenir Francais