Sektionschef Hermann Feiner (BMI) wechselt in den Ruhestand

Erstellt von GS Alexander Barthou |

Der Leiter der Sektion IV im Bundesministerium für Inneres Sektionschef Hermann Feiner hat sich in den Ruhestand verabschiedet. In seinen Aufgabenbereich fielen auch die „Gräberdienste“, die die unmittelbare Zusammenarbeit mit dem ÖSK beinhalten. Der Gentleman mit Geistesblitz und Verstand, aber auch mit großem Herzen, hat den Kontakt mit Vertretern des ÖSK stets begrüßt und ein offenes Ohr für die Anliegen der Kriegsgräberfürsorge gezeigt. Insbesondere in Angelegenheiten der Krisenkommunikation hat er den Wert auf eine gemeinsame Sprachweise und Lösung angestrebt und diese in seinem Bereich im Sinne der getroffenen Absprachen auch umgesetzt.

Sektionschef Feiner hat im Laufe seiner Dienstzeit im BMI verschiedenste Funktionen ausgeübt. Bis 2002 Polizeibeamter bei der Bundespolizeidirektion in Wien, hatte er bereits internationale Funktionen in der Europäischen Polizeiunion (EPU), zuletzt als Vorsitzender, inne. Danach war er Mitglied des Kabinetts des Bundesminister für Inneres Dr. Ernst Strasser, zuständig für die Bundespolizei und Neustrukturierung der Sicherheitsakademie, u.a. auch für die KZ-Gedenkstätte Mauthausen. 2010 wurde er zum Leiter der Sektion IV im BMI bestellt. International reüssierte Sektionschef Feiner als Vertreter Österreichs im „Board of Governors“ der „International Anti-Corruption Academy“. Seit 2017 ist er Vorsitzender des Kuratoriums der Bundesanstalt KZ-Gedenkstätte Mauthausen.

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ÖSK Präsident Peter Rieser (li.) und Generalsekretär Alexander Barthou (re.) bei der Ehrung für Sektionschef i.R. Hermann Feiner