Gemeinsames Pfadfinder-Gedenken in der Normandie

Erstellt von Philipp Lehar |

Seit 1994 erinnern die amerikanischen Pfadfinder mit dem Normandy Camporee an die Landung in der Normandie 1944. Von 12. bis 14. April 2019 fand es zum 25. Mal statt. Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus Frankreich, Großbritannien, Kanada, den USA, Deutschland und Österreich waren mit dabei.

Neben einem Zeltlager, Ausflügen, Besichtigungen und Lagerfeuer standen zwei Gedenkfeiern am Programm. Am Samstag gedachten Briten, Amerikaner und Österreicher in einer von den Briten vorbereitenden Feier am britischen Soldatenfriedhof in Bayeux. Die Gegner von einst haben hier auf einem gemeinsamen vorbildlich gepflegten Friedhof ihre letzte Ruhe gefunden.

Zum Abschluss versammelten sich am Sonntag alle am Normandy American Cemetery zu einer weiteren Feier. Die Jugendlichen legten Kränze und Blumen am Denkmal und auf Gräbern nieder. Mehrere tausend fast ausschließlich junge Menschen gedachten 75 Jahre nach der Operation Overlord der Gefallenen. Die beiden österreichischen Vertreter besuchten im Rahmen ihrer Reise auch die deutschen Soldatenfriedhöfe in Marigny und Mont d’Huisnes. Das oft junge Alter der Gefallenen aller Länder mahnte zu einem weiteren Einsatz für Völkerverständigung.

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